22 Mai, 2020 Valerie Adolff

Gemeinsam neue Wege gehen

dav

Seit vielen Jahren schreibe ich Gedanken und Ideen in Heftchen und stelle sie dann wieder ins Regal, wo sie darauf warten, von mir ins Leben gerufen zu werden. Vor 2 Jahren habe ich begonnen, mich alleine eine Woche an einen schönen Ort zurückzuziehen mit meinen Heften, Zeitungsartikel und Internetlinks. Die Idee begann damit, dass ich mal alles durchlesen und schauen wollte, was mir heute von dem alles noch wichtig ist. Ich war erstaunt und habe diese Tage sehr genossen. Seitdem habe ich es jedes Jahr wiederholt. Nicht jeder Gedanke ist es wert umgesetzt zu werden, oder gar veröffentlicht, aber er zeigt, wie viele Dinge bereits vor Jahren gesät wurden und heute auf ihre Art Früchte tragen. Je mehr ich meinen Lernprozess ehre, je mehr Aufmerksamkeit bekommt er. Je mehr Beachtung er bekommt, um so mehr Energie bekommen die Gedanken und dementsprechend gehe ich immer mehr in die gewünschte Richtung.
Vor allem in Momenten der Ungewissheit ist eine Richtung eine Quelle der Energie, auch wenn die Richtung später noch zu weiteren Richtungsänderungen führt.  Aber es hilft uns an etwas festzuhalten, dass uns Spass macht, uns Kraft gibt und uns mit neuen Möglichkeiten füllt.
In dieser Zeit des lockdowns habe ich meine Erfahrung mit einigen Personen geteilt und diese Momente waren sehr wertvoll für uns alle. Wir haben gelernt uns gegenseitig zu stützen, Platz für eine grosse Varietät von Ideen zu schaffen und da jeder eine andere Herangehensweise hat, haben sich die Anregungen multipliziert.

Diese Erfahrung hat mich motiviert einen Kurs zu schreiben, in welchem ich diesen Lernraum wieder holen möchte:

Der Kurs ermöglicht:

Einheit 1

Einen neuen Umgang mit der Ungewissheit lernen
Die Stabilität über den Körper erfahren
Den Moment beobachten, Zuhören und auf unsere Idee aufmerksam sein

Einheit 2

Unseren Widerstand kennenlernen
Wie wir spüren lernen statt wissen müssen
Verletzbarkeit in Stärke umwandeln

Einheit 3

Präsenz und Vertrauen geben sich die Hand
Mut sich auf das Unbekannte einzulassen
Den Prototyp ausprobieren und immer wieder neu anpassen